Haus für Sieglinde und Franz

Errichtung eines Wohn- bzw. Ferienhauses in der Steiermark.

Die Liegenschaft befindet sich in einer Hanglage, dadurch erstrecken sich die Wohn- und Aufenthaltsräume über ein unterirdisches und ein oberirdisches Geschoss.

Der Spitzboden, welcher offen im Dachraum situiert ist, bietet zusätzliche Fläche zur Lagerung und Nutzung als Spielraum.

Vogelweiderstraße 33 – Quartier V33

Die beiden primären Nutzungen Hotel und Büro sind entsprechend der Baukörperplastik, den eigenständigen Bauteilen, zugeordnet. Im südlichen Gebäudeteil sind typologisch divergente Büroräume untergebracht. Im nördlichen Baukörper befindet sich der Hotelbetrieb. Diese konsequente Trennung schafft eine klare Struktur im Inneren und eine autarke Identiät von außen. Die Lage der Erschließung und Nebenräume im Gebäude unterstreichen den Anspruch an eine möglichst flexible Anpassung an individuelle Nutzerwünsche und ermöglichen die Verwendung unterschiedlicher Bürosysteme (Einzel, – Kombi-, Teambüro oder Open-Office).

Der Erdgeschoßbereich beinhaltet eine multifunktionale Nutzung mit Shop Flächen, Hotellobby und Restaurant. In Verbindung mit der Caféterrasse, der Durchwegung und der geplanten Kunstgalerie, ist eine attraktive Nutzung dieser Bereiche gegeben.

Im Westen schließt ein Wohnbau mit 20 WE das Quartier ab. Während der Büro- Hotelbaukörper entlang der Vogelweiderstraße im äußeren Erscheinungsbild durch eine Nurglasfassade besticht, erhält der Wohnbau eine Holzfassade mit davor gesetzten Spannseilen an denen eine bodengebundene Vertikalbegrünung emporranken soll.

 

Häuser JRS 29-35

Die Bebauung, Josef-Ressel-Str. 29-35 mit 56 Bestandswohnungen auf 4500m² BGF besteht aus einer Gebäudezeile mit 4-geschossigem Bestandsobjekt und eignet sich hervorragend für eine städtebauliche Weiterentwicklung.

Es erfolgte eine 2-geschossige Aufstockung um weitere 22 Wohnungen. Dies ermöglichte zusätzliche 2200m² BGF am Standort ohne zusätzliche Verschwendung und Zukauf von künftigen Baulandreserven – ein Paradebeispiel für eine gelungene Nachverdichtung.

Die Aufstockung des Bestandes erfolgte in Holz-Leichtbauweise. Der Altbestand aus 1965 mit 56 Wohnungen wurde thermisch saniert, der Komfort durch Liftanbauten erhöht. Die Balkonerweiterungen bringen einen zusätzlichen Mehrwert. Die Tiefgarage für 28 STPL sorgt für eine Entspannung der vorhandenen Parkierungssituation. Die Aussenanlagen, mit überdachten Fahrradabstellplätzen, Kinderspielplatz, Gehwegen wurden neu hergestellt. Die Heizung- und Warmwasserbereitung wurde auf Fernwärme umgestellt und auf den neuen Flachdächern wurden Photovoltaikmodule angebracht.

 

Häuser Josef-Ressel-Straße 1 -17

Die bestehende Bebauung der Josef-Ressel-Str. 1-17 besteht aus 4-geschossigen Bestandsobjekten, welche mit dem Erdgeschoss ca. einen Meter über dem Gelände situiert
sind. Auf den drei Gebäuden ruht ein flach geneigtes Walmdach und eignet sich hervorragend für eine städtebauliche Weiterentwicklung.

Die bestehende Bebauung soll eine 2-geschossige Aufstockung in einem Stahl-/Beton-/Holz-Hybridsystem erhalten. Die charakteristische Form der Ursprungsbauten wird in ihrer eigenständigen Identität unterstrichen und spielt sich darüber hinaus als autonome Textur frei.

Neben den 2-geschossigen Aufbauten der drei Bestandsbaukörper wurde am westlichen Ende, zum Grünland hin, ein turmartiger 6-geschossiger Solitäre, vorgeschlagen. In den Freiräumen zwischen den Baukörpern werden Gemeinschaftsanlagen wie überdachten Fahrradabstellplätzeund Gemeinschaftsgärten angeordnet.

Im Zuge der Arbeiten sollen jeweils 2 Tiefgaragen errichtet werden, wodurch die derzeitige oberirdische Parkierung entspannt und Grünflächen weitestgehend erhalten werden können. Die derzeitige oberirdische Parkierung entlang der Josef-Ressel-Straße bleibt, um den Eingriff in die Hofbereiche und den Baumbestand so gering wie möglich zu halten erhalten.

FH Salzburg Urstein

Die FH Salzburg mietet im Bauteil TechnoZ im Wissenspark Puch-Urstein ca. 2300m² für die Departments „GUK – Gesundheits- und Krankenpflege“ und „PHT – Physiotherapie“ bis zur Inbetriebnahme des „Bildungscampus SALK“ an.

Wir sind mit der Einrichtungsplanung, Ausschreibung und der örtlichen Bauaufsicht beauftragt worden.

Im Erdgeschoss sind drei Seminarräume untergebracht. Der Grundriss im 2.OG gliedert sich in einen studentischen Bereich und einen administrativen Bereich. Für die Studenten stehen Seminarräumen, Räume für den praktischen Unterricht der Physio sowie offene Lernbereiche zur Verfügung. Hier findet man Teeküche, Recherchearbeitsplätze und entsprechende Möblierung zur Regeneration in den Unterrichtspausenzeiten.

Im Adminbereich verfolgen wir das Konzept der offenen Arbeitsmöglichkeiten – neben, durch Glastrennwände abgeschlossenen Doppelbüros für konzentriertes Arbeiten stehen Arbeitsmöglichkeiten mit 3-er Kombinationen für regen Austausch sowie Besprechungsbereiche in unterschiedlichen Qualitäten – offenen Bereichen / abgetrennte Räume zur Verfügung. In der Lernwerkstatt findet man diverse, auch experimentelle Möglichkeiten zum Erarbeiten des Unterrichtsstoffes.

Telefonboxen, Lockers für persönliche Gegenstände, Teeküche in bunten „Satelliten“ samt Terrasse – im Cafeteriastil – runden das vielschichtige Einrichtungsangebot ab.

 

Laufenstraße

Auf dem Bauplatz befinden sich dzt. 2 Objekte. Es galt zu untersuchen inwieweit die Bestandsobjekte erweiterbar oder umgebaut werden können um eine möglichst hohe Anzahl an kleineren Wohnungen zu schaffen. Nach Abbruch des ostseitigen Einfamilienhauses können am westseitigen Bestandsgebäude durch einen Zubau insgesamt 6 Wohneinheiten auf 3 Ebenen geschaffen werden.
Der bestehende Dachstuhl wird zugunsten attraktiver Wohnflächen im Dachgeschoß angehoben. Alle Geschosse sind mittels Aufzug barrierefrei erschlossen. Die Wohnungen erhalten an der Gebäudesüdseite Terrassen bzw. Balkone.
Der Bestand wird thermisch saniert und erhält Putzoberflächen in unterschiedlichen Körnungen. Der Zubau wird hingegen mit einer vertikalen offenen Schalung eingekleidet. So treten die zwei ineinanderverschobenen Volumina markant in Erscheinung.

Haus Karin & Willi

„Es kommt meistens anders als man denkt…“ oder wie eine vermeintlich kleine Planungsaufgabe für einen Pool samt Poolhaus die Bauherrschaft dazu bewog über den Tellerrand zu blicken…

Neben der Neuorganisation des Gartens mit Kellererweiterung, Infinity-Pool, Saunahaus, Outdoorkitchen etc. wurde der Planungsauftrag letztlich auf das bestehende Wohnhaus ausgedehnt, dieses um einen Wintergarten erweitert und dabei alle Fassadenflächen des Hauses neu interpretiert.

Das Ergebnis kann und darf sich sehen lassen.

AREOS – Zivil-und Katastrophenschutzzentrum

Am Flugplatz in Mauterndorf soll ein einzigartiges Zentrum für Rettungsorganisationen und den Flugbetrieb geschaffen werden. Neben der Unterbringung der drei Blaulichtorganisationen Feuerwehr, Rettung, Polizei ist ein Katastrophenstützpunkt geplant in welchem bei Bedarf interdisziplinär zusammengearbeitet werden kann.

Mauterndorf, inmitten der Tauern und nahe des 3-Länderecks Salzburg, Steiermark und Kärnten gelegen bietet sich perfekt als Ausgangspunkt für Flug- und Rettungseinsätze im bundeslandübergreifenden Tauerngebiet an.

Neben einer Betankungsanlage für Hubschrauber bietet der Hangar im Notfall Platz und Möglichkeiten zur betreuten Unterbringung von Notschlafstellen. Ortsansässige Vereine profitieren vom Raumangebot ebenso wie die Bevölkerung aufgrund des synergiestiftenden Freizeitangebots.

Indoor- und Outdoorkletterwand, Naturlehrpfad, Drohnenflugschule, Kurs- und Seminarräumlichkeiten gepaart mit Gastronomie runden das vielschichtige Angebot ab und bringen neben der notwendigen Versorgungssicherheit der Region auch einen wirtschaftlichen Mehrwert.

Auto[dr]home Salzburg

Für ein Autohaus in Kombination mit einem Wohnbau in der Stadt Salzburg wurde von uns eine Studie entwickelt, der die Aerodynamik zugrunde liegt. Die architektonische Formensprache entwickelte sich aus diesem Grundgedanken.

Das Autohaus soll eine Landmark bilden und tritt in seiner Präsenz identitätsstiftend auf. Durch die Kombination von Show Room, Ausstellung und Beratung mit Veranstaltungsräumen, Gastronomie und Ruhezonen wird ein Einkauf zum, alle Sinne ansprechenden, Erlebnis.

Kauftreff Aigen

Der Kauftreff Aigen liegt an der Aigner Straße, die vom Stadtteil Aigen und weiter nach Glasenbach und zur Gemeinde Elsbethen führt. Derzeit befindet sich auf der abfallenden Liegenschaft ein 4- geschossiger Baukörper, der von der Aigner Straße aus gesehen 3 geschossig in Erscheinung tritt.

Das funktionale Bestandsgebäude aus den 80iger Jahren beherbergt Büro- und Geschäftsfläche samt Gastronomie und stellt dadurch ein Gebäude der Begegnung dar.

Der Bestand wird innen und außen saniert und außen neugestaltet. Durch eine Bereinigung der Fassade von Werbematerial kann der stringente Aufbau der Fassade wieder klar ersichtlich werden.
Darüber hinaus kommt es zu einer filigranen Nachverdichtung in Form einer Aufstockung. Dabei wird die Fassadengliederung des Bestandes in leichter und transparenter Weise aufgenommen. So wird dem Gebäude als krönender Abschluss ein schwebendes Geschoss aufgesetzt, dass die Umgebung erleuchten soll.

Zwei

Die städtebauliche Situation des Karl-Weiser-Platzes in Verbindung mit dem zur Zeit verdeckten Hellbrunner Bach, präsentiert sich wenig zufriedenstellend.

Die Studie zielt auf eine Öffnung des Hellbrunner Baches in seinem historischen Verlauf, welcher durch zwei flankierende Baukörper begleitet werden soll, ab.
Der südliche Baukörper entwickelt sich aus der Bebauung, welche den Hellbrunner Bach begleitet, und nimmt im östlichen Bereich hin die Achse der Hellbrunnerstraße auf. Der Hellbrunner Bachlauf wird durch die begleitenden Baukörper visuell in seinem Verlauf verstärkt.
Städtebaulich wurde der südliche Baukörper ab dem 1. Obergeschoß abgesetzt, um auf die kleingliedrigere gründerzeitliche südwestliche Bebauung zu reagieren, des Weiteren werden durch den Absatz die städtebaulichen Achsen zusätzlich betont. Die 3-geschoßige Bebauung nimmt die Höhenentwicklung der Umgebungsbebauung auf.

Studeum B

Das  Studentenheim, mit 150 Zimmern,  soll in Hinblick auf Design, Interieur und der Freizeitmöglichkeiten neue Horizonte eröffnen.

Der Monolith mit seiner steinernen Oberfläche steht im Vordergrund. Die Materialität schärft die Geometrie der zwei, mit einer Glasbrücke verbundenen, Baukörper. Fensteröffnungen werden spielerisch in die Fassade gesetzt, eine richtungsgebende Anordnung wurde, bis auf die Loggien, bewusst vermieden.
Lediglich die Riemen der Steinfassade geben, durch ihre horizontale und vertikale Anordnung, der Fassade eine Richtung und simulieren ein großes, richtungsgebendes „Stocken“ des Steinmonoliths.

Convergenta Lighthouse

120 Betten, 20 Wohnungen, 305m² Verkauf, 133m² Büro
In Zusammenarbeit mit Resmann & Schindlmeier ZT- GmbH.

Das Projekt wurde in zwei Baukörper geteilt, um der multifunktionalen Nutzung gerecht zu werden. Östlich befinden sich Hotel, Büro und Gewerbe, westlich der Wohnbau.
Konsequente Trennung schafft klare Strukturen und eine autarke Identität.
Innovatives Fassadenkonzept, welches in Kombination mit der PV-Anlage die klare Formensprache des Baukörpers unterstreicht.

Kauftreff Itzling

Auf Grund der Position des Gebäudes, es ist das erste Objekt stadteinwärts, erfüllt es eine Torfunktion, welche zur Zeit nicht sehr ausgeprägt ist. Derzeit befindet sich auf der abfallenden Liegenschaft ein 3- geschossiger Baukörper, der von der Itzlinger Bundesstraße aus gesehen 2 geschossig in Erscheinung tritt.
Das zwei geschossige, multifunktionale Bestandsgebäude aus den 80iger Jahren soll durch weitere drei Geschosse erweitert werden. Die bestehende Basis wird mit einem transparenten Baukörper, welcher in vier Quadranten geteilt wurde, überformt. Eine kreuzförmige Wegführung zwischen den Baukörpern schafft halböffentliche Freiräume, die in den diagonal angeordneten neuen Treppentüren enden.
Der Zusammenhalt zwischen Altbestand und Neubau wird durch ein überspannendes Metallnetz geschaffen.

Haus Lena, Marie und Emma

3 Villen mit 21 Wohnungen

Die drei Stadtvillen nehmen das Thema der Veranda auf interpretieren es neu. Die kristalline Baukörperausformulierung ist frei von überladenen Stilelementen. Geschützte Grünanlagen werden den Wohnungen vorgelagert.

Die Villen sind frei in das Baufeld gesetzt, so arrangiert, dass die Beziehung der Baukörper untereinander wieder spannungsvolle Zwischenräume und Perspektiven ergibt.

Studeum A

Studentenwohnheim/ Büronutzung/ Gastronomie
73 Zimmer/ 77 Betten

Nachverdichtung des bestehenden Objektes als Hommage an Piet Mondrian. Die fraktale Fassade verschmilzt, aus der Distanz betrachtet, zu einem kompakten Baukörper.

Das Gebäude soll dem jugendlichen Publikum gerecht werden, 73 Zimmer werden auf vier Geschosse aufgeteilt. Jedes Stockwerk unterliegt einer eigenständigen Thematik bzw. Gestaltung, jeweils beruhend auf den Merkmalen einer europäischen Metropole.

Haus für Lisa und Harry

Bei diesem Privathaus mit monolithischer Erscheinung und klassischem Satteldach war Holz das zentrale Gestaltungselement. Die Affinität des Bauherrn zu diesem nachhaltigen Baustoff spiegelt sich im Entwurf wieder.
Haupthaus und Nebenanlage bilden eine gestalterische Einheit, welche über eine Sichtschutzwand funktionell miteinander verbunden werden. Die Farbgestaltung wurde einer verwitterten, sägerauhen Holzfassade nachempfunden.
Die Architektur wird bei diesem Projekt besonders als kreativer, raumgebender Rahmen für Mensch und Umwelt verstanden. Der Holzblock lässt in/ durch seine Bearbeitung Volumen und Freiräume entstehen.

Villa Johann

Am Fuße der Stadtberge wird eine Gründerzeitvilla saniert und um einen modernen Neubau erweitert.

Für eine optimale Korrespondenz der Gebäude, die durch einen Verbindungsbau gekoppelt sind, wurde die Geschoßgleichheit und Proportion des Altbaus bewusst weitergeführt. Der Zubau tritt als klar definierter Quader in Erscheinung, der durch Einschnitte und negatives Volumen gegliedert wird.   Die homogene Geometrie des Quaders wird durch die Materialität unterstrichen.

Villa Rudolf

Das um 1900 errichtetet Vorstadthaus wurde im Zuge der Revitalisierung an der Südfassade mit einem schwebenden Holzkubus erweitert.

Insgesamt wurden vier Wohnungen errichtet und das bestehende Dachgeschoss ausgebaut. Die Dachkonstruktion wurde samt Kniestock angehoben. Die dadurch entstandene Proportionsveränderung wirken sich positiv auf das Ensemble aus.